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Bereits in der Gründungsversammlung haben sich die anwesenden Mitglieder auf das Thema Respekt als erstes Projekt des Vereins geeinigt. Wir haben nun erste Ideen entwickelt:

Das Ziel soll die Sensibilisierung und Bewusstmachung des Themas in der Öffentlichkeit sein. Wir wollen eine gesellschaftliche Debatte über Respekt anregen und dadurch Haltungen und Einstellungen positiv beeinflussen.

Solche Ziele sind nicht mit einem einzelnen Projekt zu erreichen, zumal wir feststellen, dass mangelnder Respekt in vielen Lebenssituationen beklagt wird.

Aus diesem Grund starten wir eine Respekt-Kampagne, in der verschiedene Projekte in verschiedenen Lebenswelten und für verschiedene Zielgruppen initiiert und durchgeführt werden, die durch eine verbindende Öffentlichkeitsarbeit zusammengehalten und so als Teil der Gesamtkampagne erkennbar sind.

Folgende Lebenswelten nehmen wir dabei in den Blick: Den öffentlichen Raum, die Schulen, die Arbeitswelt und den Straßenverkehr, wobei das Sonderthema Soziale Medien in allen Bereichen Berücksichtigung finden soll. Der Bereich „Öffentlicher Raum“ soll den Anfang machen. Denkbare Einzelprojekte können Jugendbefragungen, Workshops oder Begegnungsformate sein.

Respekt ist ein Thema, das die gesamte Gesellschaft betrifft. Wir verstehen uns mit dem Verein „Sicherer Landkreis Ludwigsburg e.V“ als Partner im Präventionsnetzwerk des Landkreises. Darum legen wir großen Wert auf Kooperationen und hoffen, dass wir verschiedene Akteure in der Jugendarbeit, in Vereinen, Verbänden und Kommunen für die Mitarbeit in dieser Kampagne gewinnen können, denn mit deren wertvollen Kenntnissen können wir das Projekt besser machen. Im ersten Quartal 2021 werden wir unser „Respektnetzwerk“ begründen.

Über Neuigkeiten zu unserer Respektkampagne halten wie Sie hier auf dem Laufenden!

 

Respekt-Tafelaktion ist gestartet

„Respekt bedeutet für mich…“, diesen Satz können Bürgerinnen und Bürger in 8 Kreiskommunen jetzt auf großformatigen Kreidetafeln vervollständigen.

20 dieser Tafeln haben wir verteilt und die ersten Kommunen, in denen man sie finden kann sind: Kornwestheim, Bietigheim-Bissingen, Marbach am Neckar, Remseck am Neckar, Korntal-Münchingen, Besigheim, Kirchheim am Neckar und Gemmrigheim. Nach drei Wochen sollen die Tafeln in andere Gemeinden weiterziehen. Nähere Informationen können Sie unserer Pressemitteilung entnehmen.

Die Tafeln sollen zum Nachdenken anregen und wir erhoffen uns von den Statements Erkenntnisse darüber, was die Menschen bewegt, wo sie Respekt erleben und wo sie Respekt vermissen. Daraus wollen wir Ideen für weitere Projekte zum Thema Respekt gewinnen.


Zur Pressemitteilung: Start der Respekt-Kampagne des Vereins „Sicherer Landkreis Ludwigsburg e.V.“

Pressebericht in der Kornwestheimer Zeitung

 

Gefährlicher Hüttenzauber im Louis-Bührer-Saal

In Kooperation mit dem Verein Sicherer Landkreis Ludwigsburg präsentierte das Theater unter der Dauseck aus Oberriexingen am 13.11.2021 das Theaterstück „Auge um Auge“ - ein Stück über Gewalt, mit all ihren Facetten.

Fünf Menschen finden während eines Unwetters Schutz in einer Hütte und bilden eine Schicksalsgemeinschaft. Doch nach und nach bilden sich Spannungen. Die fünf Menschen könnten unterschiedlicher nicht sein, und jede und jeder steht für eine bestimmte gesellschaftliche Position. Nach und nach stellt sich heraus, dass es Verbindungen gibt: Einer der Wanderer ist Polizist und wurde während eines Einsatzes mit Pfefferspray am Auge verletzt. Und offenbar war die junge Frau, die auch in der Hütte Zuflucht gesucht hat, ebenfalls dort. Ist sie die Täterin? Unerwartete Paarungen kommen zustande, die sich aber auch wieder auflösen und wechseln und die immer bedrohlicher werdende Stimmung entlädt sich am Ende in einem Akt der Selbstjustiz, als einer der Beteiligten der jungen Frau Pfefferspray ins Auge sprüht, das er in ihrer Tasche gefunden hat. Er war überzeugt, dass sie schuldig ist und wollte sie ihre Tat am eigenen Leib spüren lassen. Schnell sind sich alle anderen Anwesenden einig, dass damit eine Grenze überschritten wurde. Vergeltung oder Selbstjustiz werden nicht geduldet und der Mann wird aus der Hütte geworfen, mitten in das tobende Unwetter. Der erste Impuls ist Zustimmung: Der bekommt genau das, was er verdient! Doch halt... ist das nicht ebenfalls Selbstjustiz? Als nach der letzten Szene des Theaterstücks das Licht ausging konnte man im Louis-Bührer Saal eine Stecknadel fallen hören. Zunächst zögerlich setzte der Applaus ein, um sich dann aber schließlich voll zu entfalten. Die letzte Szene löste Betroffenheit aus und gab den Zuschauerinnen und Zuschauern zu denken: Wie würde ich mich in einer solchen Situation verhalten?

Unser Vorsitzender Burkhard Metzger war es, der die Idee für das Stück geliefert hat. „Gemeinsam für mehr Sicherheit – das ist unser Vereinsmotto und so habe ich Herrn Bernd Schlegel vom Theater unter der Dauseck vorgeschlagen, ein Stück über Gewalt zu entwickeln. Ein Stück, das die verschiedenen gesellschaftlichen Gewaltfacetten abbildet und sichtbar macht. Der renommierte Regisseur und Autor Walter Menzlaw und die Darstellerinnen und Darsteller haben das hervorragend umgesetzt. Ich bin begeistert!“, so Burkhard Metzger.

Der Einladung des Vereins zur Premiere im Louis-Bührer-Saal waren ca. 200 Gäste gefolgt. Auch wenn auf den geplanten Empfang nach dem Theaterstück wegen der dynamischen Pandemieentwicklungen verzichtet wurde, und im Publikum große Abstände eingehalten wurden, war die Stimmung gut und die Gäste konnten bereichert den Heimweg antreten. Am Ende der Veranstaltung entschieden sich erfreulicherweise nicht wenige für eine Unterstützung der Ziele des Vereins und für eine Mitgliedschaft im Sicheren Landkreis Ludwigsburg e.V.

Unser besonderer Dank gilt der Kreissparkasse Ludwigsburg, die mit Ihrer Stiftung Kunst, Kultur und Bildung die Theaterproduktion fördert.
Weitere Spieltermine finden sich unter www.theater-dauseck.de.

 

Impressionen